Eine kleine Rechnung.

Die Entscheidung ist also für den ein oder anderen inzwischen gefallen. Ihr habt euch belesen oder vielleicht den Film ‚The True Cost‘ angeschaut. Man will von nun an seine Kleidung nachhaltiger kaufen. Doch wie geht das?

Um euch eine kleine Hilfestellung zu geben, habe ich hier mal ein Alltagsoutfit, bestehend aus reinen Basics, zusammengestellt. Viele haben es vielleicht so oder so ähnlich bereits im Schrank, doch wie sieht es als „faires Outfit“ aus?

Ich habe bewusst darauf geachtet viele „Statussymbole“ und Marken unserer Zeit einzufügen. Dem gegenüber stehen Produkte von kleineren Marken, welche oftmals auch in Deutschland Ihren Hauptsitz haben. So wird leicht deutlich das die fair hergestellten Produkte auf denselbem Preisniveau oder nicht viel darüber liegen wie die weitaus bekannteren Markenprodukte.

PS: Ich möchte mit diesem Post keinen direkten Fingerzeig auf die hier aufgeführten Firmen machen, welche unter, meines Wissens nach, ’normalen‘ Bedingungen produzieren. Ich habe zu jeder hier aufgeführten Firma recherchiert und für mich selbst entschieden das mir ihre Intentionen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Fairness nicht weit genug gehen. Ich verfüge jedoch über kein unendliches Wissen und bin auch nicht in der Lage persönlich die Produktion zu überwachen. Somit präsentiere ich hier mein selbst erworbenes Wissen und meine eigene Meinung.

Der Schal

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links Zara – 39,95€ / rechts (fair und aus Nepal) Yakmandu – 59,99€

Der Trenchcoat

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Laut rankabrand.de ist Marc O’Polo Mitglied der ‚Business Social Compliance Initiative‘ und setzt sich aktiv für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben ein. Dennoch würde ich für 20€ mehr den Cardigan von Armed Angels (u.a. Mitglied der FairWear Foundation) vorziehen.

Das Oberteil

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Funktionsschnitt ist eine deutsche Marke, das Shirt ist aus biologisch angebauter Baumwolle und wurde in Portugal produziert.

Die Hose

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Levi’s berichtet auf seiner Seite viel über die Bestrebungen zur Nachhaltigkeit, Mud Jeans hingegen hat als kleinere Marke dies schon umgesetzt und recycled ebenfalls seine alten Modelle. Wer möchte, kann sich auch einfach eine Jeans leasen und später einfach gegen eine neue eintauschen.

Der Schuh

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links Adidas Superstar – 89,90€ rechts (in Brasilien gefertigt) Veja – 99,00€

Teilweise sind die Preisunterschiede minimal stimmts? Das ist nur eine kleine Auswahl, es gibt natürlich noch viel mehr Marken, welche fair produzieren. Ich möchte euch mit diesem Post ein paar Alternativen zeigen. Den faire Kleidung muss nicht gleich das herumlaufen im Kartoffeksack bedeuten. Wer möchte, kann das natürlich trotzdem machen. Wie gefallen Sie euch?

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