6 Tipps um den Erdüberlastungstag etwas hinauszuzögern.

Am 08. August diesen Jahres war der weltweite Erdüberlastungstag. Davon habt Ihr noch nie gehört? Ich bis vor kurzem auch nicht, dabei ist das wahrscheinlich einer der wichtigsten Tage für uns alle. Denn am 08. August dieses Jahres haben wir alle natürlichen und erneuerbaren Ressourcen wie z.B. Wasser, Getreide und Brennmaterial für dieses Jahr aufgebraucht. Mehr kann die Erde innerhalb eines Jahres nicht reproduzieren. Das heißt wir verbrauchen seit über zwei Monaten und für den Rest des Jahres mehr als uns zusteht, sind damit also im klimamäßigen “Dispo” von Mutter Erde. Hierbei war für Deutschland dieser Tag übrigens schon am 29. April! (Mehr Informationen dazu hier und hier)

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Doch wie kann man diesen Tag in Zukunft hinauszögern? Ganz einfach: Indem man weniger Ressourcen verbraucht. Dafür habe ich heute wieder sechs Tipps für euch, die wirklich jeder von uns in seinen Alltag integrieren kann und somit automatisch dabei hilft, damit wir in Zukunft besser mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen auskommen können. Auch falls viele Tipps für euch vielleicht schon längst keine Neuheit mehr sind, kann man Sie sich nicht oft genug ins Gedächtnis rufen.

  1. Regel die Helligkeit deiner Bildschirme herunter

Es ist nicht viel Aufwand, bewirkt aber eine ganze Menge. Die Helligkeit eures Bildschirms auf ein geringeres, aber für eure Augen noch komfortables Maß herunter zu regeln, verlängert die Akkulaufzeit. Dadurch müsst Ihr euer Smartphone, das iPad oder den Laptop seltener Laden und spart automatisch Strom aka Ressourcen. Ein weiteres hilfreiches Werkzeug ist der Stromsparmodus, da hier die Helligkeit des Bildschirms so gut wie immer mit reduziert wird. Mein Smartphone verwende ich immer im Stromsparmodus und die Helligkeit meines Laptops erhöhe ich nur bei Bedarf, z.B. beim Bearbeiten von Bildern.

  1. Wasser sparen

Wasser ist ein unfassbar wertvolles Gut und wir in der westlichen Welt können uns sehr glücklich schätzen, dass wir genug davon zur Verfügung haben. Denn an vielen Orten dieser Welt herrscht Wasserknappheit. Das bedeutet das auch wir verantwortungsvoll damit umgehen sollten, egal ob Zuhause oder im Urlaub. Der sorgsame(re) Umgang mit Wasser ist eigentlich ganz einfach: Beim Zähne putzen nicht das Wasser laufen lassen, beim Einseifen der Hände das Wasser ausstellen, genauso beim Geschirr spülen. Das alles sind kleine Angewohnheiten, die sehr viel bewirken.

  1. Online-Tickets nutzen

Oftmals fühlt man sich sicherer, wenn man das Flug- oder Zugticket ausgedruckt dabei hat. Mir ging es genauso. Als Person die ständig unterwegs ist und keinen Drucker besitzt, bin ich dann doch gezwungenermaßen dazu übergegangen mir meine Tickets auf mein Handy schicken zu lassen bzw. Sie direkt in die dazugehörige App zu laden. Das hat für mich bisher immer hervorragend funktioniert, spart dabei Papier und Druckertinte und man muss an eine Sache weniger denken.

  1. Das Licht ausschalten

Wenn niemand im Zimmer ist, muss das Licht auch nicht an sein.

  1. Ohne Strohhalm bestellen

Limonaden, Cocktails, Schorlen, etc. werden zwar so gut wie immer im Glas serviert, bekommen aus Komfort jedoch in den meisten Fällen einen Strohhalm dazu. Strohhalme werden nicht wiederverwendet und landen somit automatisch im Müll. Wenn man bei der Getränkebestellung einfach „bitte ohne Strohhalm“ sagt, spart man auf das Jahr hochgerechnet eine ganze Menge Plastik. Wer dennoch nicht auf einen Strohhalm verzichten möchte, kann zu einer Variante aus Edelstahl oder Glas greifen. Ich habe meine immer in meiner Tasche.

  1. Weniger Retouren verursachen

Ein Punkt auf dem ich beim letztjährigen Tag der offenen Ministerien in Berlin aufmerksam geworden bin. Wie gerne bestellt man sich etwas (oder etwas mehr) im Internet, wohl wissend das man nicht alles behalten wird oder kann. Also lässt man sich das Paket liefern und schickt es dank kostenlosem Versand wieder zurück. Das durch den doppelten Versand natürlich auch Abgase produziert werden, ist dabei den wenigsten wirklich bewusst. Die ca. 286 Mio. Retouren pro Jahr in Deutschland belasten die Umwelt, laut der Universität Bamberg, mit CO2 Emissionen in Höhe von 143.000 Tonnen. Umgerechnet wären das pro Tag 1.400 Autofahrten von Hamburg nach Moskau. (Die Quellen hier und hier) Vor der nächsten Bestellung sollte man sich also genau überlegen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das gute Stück Zuhause einziehen darf oder eben nicht. Alles was nicht zu 100% gefällt bleibt dann automatisch beim Händler und so minimiert sich das Risiko einer Retoure erheblich.

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