Slow Fashion in Israel

Lang lang ist’s her. Der letzte Post auf diesem Blog ging vor Weihnachten online und jetzt haben wir Ostern. In den letzten Monaten gingen jedoch meine Gesundheit und mein Studium vor. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis.

Doch auch wenn ich es nicht allzu öffentlich gezeigt habe, außer etwas regelmäßiger auf Instagram: Ich habe meine Prinzipien auch in den letzten Monaten natürlich nicht verraten. Weiterhin möchte ich Fair Fashion Unternehmen unterstützen und der Slow Fashion treu bleiben. Slow Fashion bedeutet den Fokus auf bewusste und nachhaltige(re) Mode zu setzen und somit den Fokus auf fair produzierte und gebrauchte Kleidung zu legen, aber auch die Kleidung die man bereits besitzt wert zu schätzen. (Ausnahmen gibt es auch bei mir und  auch ich gehe immer noch gerne shoppen)

Ende März war ich in Israel gewesen. Ein wirklich beeindruckendes Land in welches ich unbedingt noch einmal reisen möchte. Für diesen Urlaub habe ich ganz normal gepackt und anschließend festgestellt, dass meine Outfits fast auschließlich aus Slow Fashion oder fair produzierten Kleidungsstücken bestanden. Dadurch ist mir bewusst geworden, wie sehr sich mein Kleiderschrank verändert hat, seit ich vor 1,5 Jahren die Entscheidung getroffen habe, keine Fast Fashion Unternehmen mehr zu unterstützen.

Viele der Fast Fashion Teile welche ihr auf den Bildern seht, stammen also noch aus der Zeit davor. Natürlich ist es am nachhaltigsten, diese Kleidungsstücke aufzutragen anstatt Sie einfach weg zu werfen.  Auch wenn man diese Firmen nicht mehr unterstützen möchte. Deshalb finde ich es auch in Ordnung euch diese auf meinem Blog zu präsentieren, schließlich stelle auch ich immer wieder fest, wie viel man aus den „alten Schinken“ noch heraus holen kann. Hier also mein Israel Urlaub in Slow Fashion:

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Sonnenbrille – Ray Ban (gabs als Geburtstagsgeschenk in der 10. Klasse)

T-Shirt – Jan’n June (fair produziert in Polen)

Culotte – Second Hand

Schuhe – Toms (ca. 2 Jahre alt)

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Jeanshemd – Mamas Kleiderschrank 😉

Rock – Second Hand

Schuhe – Vans (vor über drei Jahren gekauft)

Nicht sichtbar: grauer Body von American Apparel

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Shirt – Vanewonderland

Gürtel – Mamas Kleiderschrank

Hose – Monki (Monki ist kein Fair Fashion Unternehmen, jedoch bestehen die Jeans inzwischen aus 100% Bio-Baumwolle. Auf der Seite des Unternehmens ist ein Code of Conduct zu finden, jedoch habe ich keine Information über die Bezahlung der Näher/-innen gefunden)

Schuhe – Vans

Stoffbeutel – Anleitung zum Selber nähen hier

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Jeanshemd – Mama

Kleid – Farm Rio (tragbare Erinnerung an meine letzte Reise nach Brasilien, Made in Brazil)

Schuhe – Birkenstocks

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Shirt – Funktionsschnitt (fair produziert in Portugal)

Hose – Monki

Schuhe – Vans

Die Bilder sind ganz normale Urlaubsbilder und somit hauptsächlich Schnappschüsse, also theoretisch kaum „blogtauglich“. Ich hoffe ich konnte euch damit dennoch ein kleines Beispiel für einen Slow Fashion Kleiderschrank geben.

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