Wofür ich Werbung mache und wie ich kennzeichne.

 ©Lydia Hersberger

*Disclaimer: Ich kennzeichne die Werbung auf diesem Blog und in den dazugehörigen sozialen Medien nach bestem Wissen und Gewissen. Ich habe keinen journalistischen Background und habe mir mein Wissen fleißig anrecherchiert. Für die richtige Handhabung der Kennzeichnungspflicht kann ich dennoch nicht garantieren.

Phoenomenal steht seit 2016 für ein nachhaltigeres Leben, also wie du und ich bewusster und nachhaltiger leben können. Auf dem Blog und den dazugehörigen Social Media Kanälen fokussiere ich mich auf die Themen Slow & Fair Fashion, Reisen und Plastik- sowie Müllvermeidung allgemein.

Wie ihr es vielleicht schon mitbekommen habt, habe auch ich seit Ende letzten Jahres begonnen aktiv mit Firmen zusammen zu arbeiten. Da mir Ehrlichkeit im wahren Leben ein hohes Gut ist und ich von Firmen Transparenz verlange, möchte und muss ich Sie euch auch geben. In diesem Post erkläre ich euch, wonach ich grob meine Kooperationspartner auswähle und wie ich diese Posts kennzeichne.

  1. Wie wähle ich meine Kooperationspartner aus?

Meistens werde ich angefragt. Dennoch habe ich natürlich auch schon Marken angeschrieben, welche ich gerne unterstützen möchte. Wenn ich angeschrieben werde, schaue ich mir die Internetseite genauer an: die Produkte und Werte der Firma, Produktionsstätten, etc.

  • Sprechen mich die Produkte an?
  • Finde ich die Bestrebungen für eine möglichst nachhaltige und ethisch korrekte Produktion unterstützenswert?
  • Wichtig: Haben die Produkte einen Mehrwert für euch?

Die Produkte müssen zu den beschriebenen Werten von Phoenomenal (=mir) passen – Punkt. Passt das Produkt und / oder die Marke nicht, nehme ich die Kooperation nicht an. Weiterhin könnt ihr euch darauf verlassen, dass ich immer meine ehrliche Meinung abgebe und mir keine Texte vorgeben lasse. Ebenfalls versuche ich das Produkt mit allen positiven und negativen Punkten vorzustellen, damit ihr euch eine eigene Meinung machen könnt.

Für Greenwashing bietet Phoenomenal definitiv keine Plattform! Wenn mir Informationen fehlen oder ich allgemein weitere Fragen zu den Produkten und der angepriesenen Nachhaltigkeit habe, hake ich natürlich bei der anfragenden Person nach. Dann passiert es auch ab und zu, dass ich wieder nur schwammige bzw. schon keine Antwort mehr bekomme.

Besteht beiderseitiges Interesse wird alles Weitere geklärt, Content produziert und Ihr könnt dann das Ergebnis auf dem Blog und den sozialen Netzwerken sehen.

 

  1. Wie kennzeichne ich was als Werbung?

Auch wenn es aktuell noch keine saubere Gesetzesgrundlage bzw. eine große Grauzone für die Kennzeichnung von Werbung in Blogs oder in den sozialen Netzwerken gibt, gibt es dennoch bereits herausgegebene Leitfaden von den Landesmedienanstalten. Diesen finde ich transparent und gut nachvollziehbar für den Konsumenten. Somit orientiere ich mich auch an diesem, um für euch die Kennzeichnung zwischen Werbung und dem restlichen Content so einfach und deutlich wie möglich zu machen.

Bezahlte Beiträge und PR Samples:

Ist ein Beitrag bezahlt oder ich erhalte das Produkt als Gegenleistung, dann kennzeichne ich es am Anfang des Posts mit dem Wort „Werbung“ bzw. „Anzeige“.

Wurde mir ein Produkt ohne weitere Absprachen zur Verfügung gestellt und ich entschließe mich es euch zu zeigen, schreibe ich „Werbung {PR Sample}“ dazu.

Das mache ich sowohl hier auf dem Blog, als auch auf den sozialen Netzwerken. Selbstgekaufte Produkte die ich euch unbedingt vorstellen möchte, aber auch Teile eines Outfits, welche ich mit selbstgekauften Stücken zusammenstelle – werde ich nicht als Werbung kennzeichnen.

Banner & Affiliate Links:

Banner bzw. Affiliate Links sind aktuell nicht auf phoenomenal.com vorhanden.

Direkttags:

Direkttags werden gesetzt, wenn andere Instagramaccounts auf dem eigenen Bild von mir verlinkt werden. Hier stehe ich voll und ganz hinter der Einschätzung, dass es sich nicht um Werbung, sondern um einen redaktionellen Service handelt bzw. damit vom Zweck des netzwerkens Gebrauch gemacht wird. Aufgrund des aktuell laufenden Verfahrens gegen die Bloggerin Vreni Frost und dem ersten negativen Gerichtsurteil, kennzeichne ich Bilder auf welchen ich Firmen verlinkt habe, am Ende mit “{ad, labels tagged}” oder einem ähnlichen Wortlaut.

Ich hoffe Ihr seid mit der Art und Weise der Kennzeichnung zufrieden. Wenn ihr mehr Wissen dazu habt als ich oder auch Anregungen was verbessert werden könnte – dann lasst es mich bitte wissen.

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PS: Da ich einen Vollzeitjob habe, welcher hauptsächlich vor dem Bildschirm stattfindet, gehe ich es mit dem Blog und Anfragen ruhiger an. Zu häufig habe ich in den letzten Monaten das Gefühl, dass ich die von Mama angemahnten „viereckigen Augen“ bekomme, weil mein Leben nur noch vor Bildschirmen stattfindet. Lieber promote ich also weniger und dafür nur Produkte, welche ich mir auch persönlich kaufen und euch empfehlen würde. Dafür wächst der Blog dann vielleicht langsamer, aber ich habe ein gutes Gewissen und nicht das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst.

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